Der letzte Dichter der Romantik, Heinrich Heine wurde im Jahr 1797 in Düsseldorf geboren. Heine hatte drei Geschwister; Charlotte-, Gustav- und Maximilian Heine. Heinrich wuchs in einem jüdisch geprägten Haushalt auf, besuchte anfangs auch eine jüdische Grundschule und wechselte später auf eine städtische Grundschule mit Änderung der Schulgesetze 1804. Später besuchte er das Düsseldorfer Lyzeum. Aufgrund der Kontrolle Deutschlands von französischen Besatzungstruppen, kam Heinrich in Berührung mit französischer Sprache und Literatur. Im Alter von 13 Jahren erlebte Heinrich den Einzug Napoleons I. in Düsseldorf. Mit diesem Erlebnis entstand sein Buch „Le Grand”, denn er verehrte Napoleon I für die Einführung des Code Civil, welcher Juden und Nicht-Juden gleichstellen sollte
Nach seiner Schulzeit fühlte Heine sich nicht wohl in die Fußstapfen seines Vaters, eines Bankiers, zu treten und nahm Kontakt mit seinem Onkel Salomon auf. Sein Onkel bildete ihn zum Bankkaufmann aus. Daraufhin gründete Heinrich auch ein Unternehmen, welches jedoch pleiteging, aufgrund mangelnder Befähigung für kaufmännische Angelegenheiten Heinrichs.
Im Jahr 1819 schrieb Heine sich an der juristischen Fakultät der Rheinschen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn ein. Später setzte er sein Studium in Göttingen und Berlin fort. Neben juristischen Vorlesungen interessierte er sich für philosophische und historische Kollegs. Später wechselt Heine zur evangelischen Kirche. Zu Heines Zeit war die geistige und soziale Isolierung des Judentums ein Problem, von dem er sich lösen wollte. Anschließend hatte Heine später noch einige berufliche Misserfolge einzustecken. Er fand Ablehnung aufgrund seiner in der Zeit unüblichen liberalen Gesinnung.
Erste Gedichte entstanden bereits 1816, zum Durchbruch jedoch verschaffte er es erstmals im Jahr 1821 mit dem Werk „Gedichte”. Daraufhin veröffentlichte er in diversen Zeitschriften Gedichte, Rezensionen oder Prosaartikel. 1826/27 veröffentlicht er Werke, wie der erste Band der Reisebilder oder das Buch der Lieder, welches für Ablehnung sorgte bei insbesondere konservativeren Rezensenten. Heine verfasste Werke, worin er sich gegen die beherrschende Ordnung im Staat richtete und erlangte so ordentlich Anerkennung aber auch Kritik. Mit Veröffentlichung der Reisebilder übt Heine scharfe Kritik. Er erzählt von seinen Reisen zum Beispiel nach Italien und Frankreich und schildert eigene Eindrücke jener Orte.
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Einzug Napoleons in Düsseldorf 1811
Augustine Crescence Mirat (Frau von Heine)